Archiv für Kategorie Biologisches

Luzides Träumen

luzidestraumen Tagträumen macht Spaß. Oder kurz vorm Einschlafen in Gedanken noch kurz Superheld sein und die Familie samt Katze aus dem brennenden Haus retten, bevor man langsam in den Schlaf entgleitet. Mit etwas Glück wird daraus anschließend ein abgefahrener Traum. In den allermeisten Fällen handelt es sich dann um einen TRÜBtraum, den man passiv erlebt. Das KLARträumen dagegen muss man erst trainieren. Wer das so genannte luzide Träumen allerdings beherrscht, dem eröffnen sich ganz neue Welten. Nichts scheint unmöglich. Kurz aus dem Fenster springen und um’s Haus fliegen. Oder sich eine Tür in die Küche wünschen, die direkt in die Turnhalle führt. Zum Üben am Reck oder des Korbwurfs von der Dreierlinie. Zum Rest des Beitrags »

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I Want To Believe

i-want-to-believe Woher kommen wir? Diese Frage hat mit Sicherheit jeden schon mal beschäftigt und jeder findet seine eigene Antwort oder macht sich zumindest seine eigenen Vorstellungen (oder auch nicht…).  Der Lösung dieses wahnwitzigen Rätsels näher zu kommen, war nicht zuletzt einer der Beweggründe, mich für ein naturwissenschaftliches Studium zu entscheiden. (Das soll nicht vermessen klingen: Ich bin mir sehr wohl bewußt, dass erst die Zeitmaschine erfunden werden muss, bevor diese Fragestellung erschöpfend beantwortet wird!) Trotzdem ist für mich die Wissenschaft ein richtiger Weg. Und die schließt Spiritualität keineswegs aus. Aber das soll jetzt nicht Thema sein. Zum Rest des Beitrags »

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“Frozen Garden of Eden”

seedvault2 Manchmal ist Arbeitszeit gleichzeitig Podcast-Zeit. Ständig dabei: SWR2 Wissen. Heute ging’s um die Weltsaatgutbank – den Global Seed Vault - in Svalbard, Norwegen. Ohne woanders viel darüber gelesen zu haben, finde ich das schon ein ziemlich bemerkenswertes Projekt. Da werden 70 Meter unter der Erdoberfläche, im Permafrost von Longyearbyen, Samen von Wild- und Nutzpflanzen aus aller Welt gelagert, um deren Erbgut zu sichern. Bisher beteiligen sich 25 Staaten mit insgesamt 400.000 Saatguttüten. Die -17 Grad Celsius gewährleisten lange Keimfähigkeit. Eben ein “frozen garden of Eden”, wie es EU-Kommissionspräsident Barroso bei der Eröffnung 2008 formuliert hat. Zum Rest des Beitrags »

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Home

Home Über 100 Länder begehen heute den World-Environment-Day. Anlässlich dazu startet weltweit der Dokumentarfilm “HOME”. Und zwar nicht nur in den Kinos, sondern auch auf DVD, im Fernsehen und auf YouTube. Der Macher des Films, Yann Arthus-Bertrand, begründet das so:

“Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.”

Bis zum 14. Juni gibt’s den Film in kompletter Länge hier.

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Liebe zum Detail

Haifischbecken – das ist nicht unbedingt das Bild, das ich von der Scientific Community habe. Andererseits sind Wissenschaftler ja auch nur Menschen, und vom Gedankenaustausch zum Gedankenraub mag es nicht weit sein. Wie auch immer: Aus eben diesem Grund gibts an dieser Stelle keine großen Erläuterungen zum Wie und Warum der folgenden Aufnahmen. Aber ist eigentlich auch wurscht. Schöner werden die Bilder durch Erklärungen auch nicht.

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Kalter Entzug

Headache, fatigue, decreased energy/activeness, decreased alertness, drowsiness, decreased contentedness, depressed mood, difficulty concentrating, irritability, and foggy/not clearheaded. In addition, flu-like symptoms, nausea/vomiting, and muscle pain/stiffness.” ¹

kaffee.jpg Nein, es ist nicht die Rede von Heroinentzug. Wer ohne erkennbaren Grund an einem oder mehreren dieser Symptome leidet, hat vielleicht gerade aufgehört, regelmäßig Kaffee zu trinken. Heute ist mein vierter koffeinfreier Tag. Nachdem ich an Tag 1 bereits mittelstarke Kopfschmerzen hatte, habe ich eher spaßeshalber mal recherchiert. Und bin auf einen umfangreichen Review-Article von 2004 aus der Zeitschrift Psychopharmacology gestoßen. Zu Beginn und Dauer der genannten Symptome steht dort: “Typically, onset of symptoms occurred 12–24 h after abstinence, with peak intensity at 20–51 h, and for a duration of 2–9 days.”¹ Es geht also bergauf. Zu Jedermanns Beruhigung: Ab und an ein Tässchen schadet nicht. Damit Beschwerden auftreten, bedarf es mindestens zweier Tage reichlichen Kaffeekonsums und anschließender Abstinenz.²

¹Juliano, L. M. and R. R. Griffiths (2004). “A critical review of caffeine withdrawal: empirical validation of symptoms and signs, incidence, severity, and associated features.” Psychopharmacology 176(1): 1-29.
²Fredholm, B. B., K. Battig, et al. (1999). “Actions of caffeine in the brain with special reference to factors that contribute to its widespread use.” Pharmacological Reviews 51(1): 83-133.

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At last, the Tjärnö Quiz

It took me longer than anticipated and I am still not happy with it. But here it is: The Tjärnö Quiz. For course repetition and simple reminiscence. Initially my idea was to summarize impressions and memories, in an attempt to definitely arrive in Bremen and mentally close with this matter. Obviously I haven’t yet, considering the time it took me to deliver this incomplete piece. But then again: maybe that’s exactly the way it should be.

Thank you all for a very special summer!

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“Die Erde wird nicht durch schwarze Löcher verschlungen”

… das sind doch ausnahmsweise mal gute Neuigkeiten! Diese frohe Botschaft stammt vom Komitee für Elementarteilchenphysik und will als Antwort auf die Behauptungen von Prof. Otto Rössler aus Tübingen verstanden werden. Dieser befürchtet wegen des bevorstehenden Betriebsstarts des weltgrößten Teilchenbeschleunigers das Ende der Welt.

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Nun ist Physik nicht mein Metier, darum nur kurz: Am 10. September wird der Teilchenbeschleuniger (Large Hadron Collider LHC) der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf in Betrieb genommen. Es wird als eines oder gar DAS größte Experiment der Menschheit angepriesen. 27 Kilometer lang, 20 Jahre Planung und Bau, 5,5 Milliarden Euro Kosten. In dem kreisförmigen Riesen werden Partikel in entgegengesetzter Richtung beschleunigt und prallen mit definierter Geschwindigkeit aufeinander. Wissenschaftler versprechen sich davon Einsichten in die Entstehung des Universums und die Zustände während des Urknalls. Und eben auch Erkenntnisse über die Natur Schwarzer Löcher. Spätestens seit StarTrek weiß ich, dass mit Schwarzen Löchern nicht zu Spaßen ist. Beruhigend also, dass die Damen und Herren Teilchenphysiker Entwarnung geben!

Gänzlich auszuschließen ist das Szenario eines alles veschlingenden Schwarzen Loches allerdings nicht, nur eben total unwahrscheinlich. Wegen der Gesetzmässigkeiten der Quantenphysik könnten bei den Versuchen am LHC mit etwa gleicher Wahrscheinlichkeit “Drachen entstehen, die uns alle auffressen.” (Dr. Arkani-Hamed, Partikeltheoretiker von der Princeton University in der New York Times)

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Wissenschaft und Kunst (2)

Naturbilder sind nicht nur schön, wenn sie gezeichnet sind. Im letzten Kursabschnitt – Evertebraten (wirbellose Tiere) – hier in Tjärnö sind so manche Organismen unter dem Binokular gelandet, die man getrost als atemberaubend bezeichnen kann. Auch wenn die Viecher zum Teil exotisch anmuten, sind doch alle in heimischen Gewässern zu finden. Fredrik Pleijel, Professor an der Universität Göteborg und Urheber fast aller Bilder in der Diaschau, bringt es ganz nett auf den Punkt:

“Worms” in general does not appeal much to layman (except possibly as bait), at least not from an aestethical point of view, but by means of photography of live animals and electron microscopy I attempt to document the underestimated beauty of these animals.

Eine kleine Auswahl (Leertaste für Pause, Pfeiltasten für vor/zurück):

(Alle Fotos von Fredrik Pleijel oder Leon Green)

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Operation Vattenholmen

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