Archiv für Kategorie Tjärnö

At last, the Tjärnö Quiz

It took me longer than anticipated and I am still not happy with it. But here it is: The Tjärnö Quiz. For course repetition and simple reminiscence. Initially my idea was to summarize impressions and memories, in an attempt to definitely arrive in Bremen and mentally close with this matter. Obviously I haven’t yet, considering the time it took me to deliver this incomplete piece. But then again: maybe that’s exactly the way it should be.

Thank you all for a very special summer!

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Wissenschaft und Kunst (2)

Naturbilder sind nicht nur schön, wenn sie gezeichnet sind. Im letzten Kursabschnitt – Evertebraten (wirbellose Tiere) – hier in Tjärnö sind so manche Organismen unter dem Binokular gelandet, die man getrost als atemberaubend bezeichnen kann. Auch wenn die Viecher zum Teil exotisch anmuten, sind doch alle in heimischen Gewässern zu finden. Fredrik Pleijel, Professor an der Universität Göteborg und Urheber fast aller Bilder in der Diaschau, bringt es ganz nett auf den Punkt:

“Worms” in general does not appeal much to layman (except possibly as bait), at least not from an aestethical point of view, but by means of photography of live animals and electron microscopy I attempt to document the underestimated beauty of these animals.

Eine kleine Auswahl (Leertaste für Pause, Pfeiltasten für vor/zurück):

(Alle Fotos von Fredrik Pleijel oder Leon Green)

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Aussichten (6)

Juli-Ausgabe:

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Operation Vattenholmen

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Nachspielzeit

Das Schweden-Semester ist vorbei, doch ich bin in die Verlängerung gegangen. Bevor es auch für mich vorerst endgültig zurück nach Bremen geht, belege ich in Tjärnö den Kurs “Marin form- och biotopkännedom (Marine Organisms and Their Habitat)”. Da sich außer mir noch 15 schwedische Studenten angemeldet haben, findet dieser Basiskurs auf Schwedisch statt. Kann ja nicht schaden. Zum Rest des Beitrags »

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Aussichten (5)

Die monatliche Panorama-Lieferung:

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Ophiodromus…

… war einmal. Das Würmchen hat sich so rar gemacht, dass unsere Gruppe nicht ausreichend viele Exemplare für die Food Preference Tests sammeln konnte. Was für eine Enttäuschung! Plan B sah sehr ähnlich aus, allerdings mit dem Copepoden (“Ruderfußkrebs”) Anomalocera in der Hauptrolle. Der wollte allerdings auch nicht mitspielen. So sind wir also bei Plan C angelangt. Zum Rest des Beitrags »

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Aussichten (4)

Prollo-Foto-Nachschub

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Ophiodromus Research Group

Der Polychaet (“Vielborster”) Ophiodromus flexuosus schafft es irgendwie, nicht gefressen zu werden, obwohl er sich nicht ständig im Sediment vergräbt und auch nicht gerade unscheinbar aussieht. Vielleicht verfügt dieser Wurm über die Fähigkeit, einen Stoff zu produzieren, der seinen Fraßfeinden nicht schmeckt? Und wo findet sich dieser Stoff? Auf der Haut des Wurms? Wie erfolgreich schützt diese Abwehr den Vielborster?

Wir wollen in unserem Projekt versuchen, einigen dieser Fragen auf den Grund zu gehen. Die ersten zwei Wochen in Tjärnö galten der Planung und erster Probennahmen. Wir hatten das große Glück, die Nereus nutzen zu können, um so genannte Warant Sledges über den sandigen Boden zu ziehen. Sobald die Würmer aus ihrem Sediment gekrabbelt sind, sollen Food Preference Tests mit Fischen gemacht werden. Dazu bieten wir einer Fischart “unseren” Wurm und eine geeignete Alternative an. Um die chemische Komponente zu charakterisieren, werden mit Extrakten des Wurms Bioassays durchgeführt. Die Extrakte werden mit verschiedenen Lösungsmitteln gewonnen, um die Eigenschaften des Abwehrstoffs zu beschreiben. Ein ambitioniertes Vorhaben.

Die Würmersuche war bisher nicht von Erfolg gekrönt, unsere Ausbeute umfasst nur zwei Exemplare. Nächste Woche bekommen wir hoffentlich Nachschub aus der Station Kristineberg, außerdem versuchen wir unser Glück nochmal mit einem anderen Schlitten. Schlimmstenfalls wechseln wir zu Plan B, der wird erläutert, wenn’s so weit ist. Also Daumen drücken!

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Tjärnö Marine Biological Laboratory

Tjärnö liegt verglichen mit Kristineberg noch weiter ab vom Schuss. Die Station ist nicht viel kleiner, die Gebäude liegen nur etwas verstreuter. Sie liegt ebenfalls an einem Fjord, allerdings muss man vorher einige Schären passieren. Dafür stehen kleine Motorboote und die etwas größere Nereus zur Verfügung. Wer nicht ganz so große Strecken zurücklegen möchte und die nähere Umgebung beprobt, kann sich auch mit Schnorchel- oder Taucherausrüstung versuchen. Im Sommer öffnet Tjärnö auch für die Öffentlichkeit seine Türen, wenn das Aquarium Saison hat. Wir konnten uns bereits jetzt dort umsehen. Mein persönlicher Favorit ist das “Streichel”-Aquarium, sehr nett.
In den Fotos nicht enthalten ist ein Phänomen, dessen ich in Tjärnö zum ersten Mal in meinem Leben Zeuge wurde. Während eines nächtlichen Spaziergangs war im schwarzen Wasser millionfach türkis-weißes Blitzen zu erkennen. Und sobald man einen Stein warf, färbten sich die Wellen noch stärker. Wunderschön! Es lag NICHT am Bier, sondern an fluoreszierenden Dinoflagellaten.

Tjaernoe

27 Fotos

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